Universitätslehrgang „Angewandte Kynologie“ ab Herbst 2010
„Wenn es so etwas an mehr Universitäten gäbe, dann könnten sich Schülerinnen und Schüler viel besser für das richtige Studium entscheiden.“ So kommentiert Anna Schallehn, eine Teilnehmerin das science camp 2010 an der Vetmeduni Vienna. Vom 5. bis 9. Juli nutzte sie gemeinsam mit 21 anderen Jugendlichen die Chance, die Nutztiermedizin in seiner gesamten Bandbreite kennenzulernen.
Das science camp ist eine Woche Probestudieren mit allen Facetten, die jungen Menschen die Realität des Tierarztberufes und des Studiums an der Veterinärmedizinischen Universität näher bringen soll. Ist das für mich die richtige Ausbildung? Interessiert mich die Nutztiermedizin? Das sind Fragestellungen, für deren Beantwortung das science camp eine Hilfestellung gibt. Erreicht wird das durch sehr praxisnahen Unterricht, wie dieser auch während des Studiums angeboten wird. Dabei stehen neben den Aspekten der Nutztiermedizin ebenso naturwissenschaftliche Grundlagen, Lebensmittelhygiene und Betriebsbesuche auf dem Stundenplan. Die Unterbringung direkt am Campus komplettiert das Gefühl für eine Woche ein „Student“ zu sein.
Stefan Harb aus der Steiermark hat bereits auf landwirtschaftlichen Betrieben und bei Tierärzten ausgeholfen. Für ihn war das Programm „dicht und anstrengend, aber gut“. Denn: „Wir durften Dinge ausprobieren, die Studierende normalerweise erst im dritten Jahr machen.“ Sogar Interessenten aus Deutschland haben den Weg nach Wien gefunden, wie beispielsweise Dorothee Serian, die sich nun sicher ist, dass sie Veterinärmedizin studieren will, auch wenn das Studium bekanntermaßen anspruchsvoll ist.
Dazu erklärt die zuständige Vizerektorin für Lehre an der Vetmeduni Vienna, ao.Univ.Prof. Dr. Karin Möstl: „Wir bemühen uns sehr um einen realistischen Zugang. Das Bewusstsein in der Allgemeinheit ist jedoch, was unseren Beruf betrifft, leider romantisch verzerrt. Natürlich braucht es auch den kurativen Kleintiermediziner, aber was die Gesellschaft ganz besonders benötigt, ist eine gute Nutztiermedizin und ein funktionierendes öffentliches Gesundheitswesen.“
(Web-Redaktion am 13.07.2010)
science camp 2010: Mehr als „Schnuppern“ in Studium und Beruf
Ab dem Wintersemester 2010/2011 wird an der Veterinärmedizinischen Universität Wien ein neuer Universitätslehrgang angeboten: „Angewandte Kynologie“ wird fundierte Ausbildung für zukünftige Fachleute für die Berufsfelder im Umfeld der Hundewirtschaft und des Hundesports sicherstellen.
Den Umgang mit Hunden und die Mensch-Hund-Beziehung zu verbessern: dies wird im jüngst veröffentlichten Studienplan des Universitätslehrganges als wichtiges Ziel angeführt. Den Absolventinnen und Absolventen soll eine Schlüsselrolle in der Qualitätssicherung hundebezogener Dienstleistungen zukommen, wie beispielsweise in der Hundeausbildungen.
„Angesichts der aktuellen Diskussionen um angeblich gefährliche Hunderassen sowie Hundeführscheine halten wir es für besonders wichtig, dass auch abseits des Studiums der Veterinärmedizin kompetente Fachleute zu Fragen der Gefahrenprävention und Resozialisierung ausgebildet werden“, freut sich ao.Univ.Prof. Karin Möstl, Vizerektorin für Lehre über das Zustandekommen des Lehrgangs.
Eckdaten zum Unilehrgang
Zum viersemestrigen Lehrgang zugelassen werden können Personen, die über eine allgemeine Hochschulreife verfügen oder solche mit mehrjähriger, einschlägiger Praxis und hervorragenden Leistungen im Aufnahmeverfahren. Die Teilnahmegebühr beträgt 3.990 Euro. Erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen sind berechtigt, sich „akademisch geprüfter Kynologe“ bzw. „akademisch geprüfte Kynologin“ zu nennen.
Bewerbungen für den Lehrgang ab Oktober 2010 sind ab sofort bis 4.9.2010 möglich und an die Veterinärmedizinische Universität Wien, Vizerektorat Lehre zu richten. Die Aufnahmegespräche werden ab Mitte September stattfinden.
(Web-Redaktion am 06.07.2010)
Dr. Sonja Hammerschmid zur Rektorin der Vetmeduni Vienna gewählt
Am 30. Juni 2010 hat der Universitätsrat der Veterinärmedizinischen Universität Wien (Vetmeduni Vienna) entschieden, wer die Universität in den kommenden Jahren leitet: Dr. Sonja Hammerschmid wird Rektorin der Vetmeduni Vienna. Sie ist die erste Rektorin an der Vetmeduni Vienna und die zweite Frau, die an die Spitze einer österreichischen Universität gewählt wurde.
Dr. Sonja Hammerschmid ist seit vielen Jahren Leiterin Technologie & Innovation sowie Gesamtprokuristin der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws). In ihren Aufgabenbereich fallen unter anderem die strategische Entwicklung und Umsetzung von Förderprogrammen, insbesondere die kommerzielle Verwertung von Erfindungen der Universitäten sowie Förderung und Finanzierung von Unternehmen in allen Phasen der Unternehmensentwicklung.
Die Molekularbiologin ist Jahrgang 1968 und stammt aus Oberösterreich. Sie hat am Anfang ihrer beruflichen Karriere sieben Jahre wissenschaftlich gearbeitet, bevor sie auf die Seite der Forschungsfinanzierung und Forschungspolitik wechselte. Durch ihre langjährige Arbeit in der aws und in damit verbundenen Einrichtungen kann sie auf ein vielfältiges Netzwerk zu Universitäten, Unternehmen, Politik sowie zu internationalen Förderungs- und Finanzierungsorganisationen verweisen.
Sonja Hammerschmid kannte die Vetmeduni Vienna schon aus ihren Aufgaben in der aws heraus, ehe sie von März 2008 bis Mai 2010 auch dem Universitätsrat als stellvertretende Vorsitzende angehörte und in dieser Funktion die Universität mit all ihren Facetten in Lehre, Forschung und Dienstleistung kennenlernte.
Dr. Helmut Pechlaner, der Vorsitzende des Universitätsrates, meint zu der Wahl von Sonja Hammerschmid in seiner ersten Stellungnahme: „Frau Hammerschmid stellt einen neuen Typ von Wissenschaftsmanagerin dar, der vor dem Hintergrund sich verändernder Anforderungen an die Universität von heute stark nachgefragt ist. Sie vereint wissenschaftliche Expertise mit wirtschaftlicher Kompetenz. Ihr bisheriges Berufsleben dokumentiert Ernsthaftigkeit, hohen persönlichen Einsatz und Stehvermögen mit Durchsetzungskraft auch in schwierigen Situationen. Besonders geschätzt wird Frau Hammerschmid durch ihre absolute Zuverlässigkeit bei der Einhaltung von Zusagen. Der Universitätsrat hat die überaus wertvolle Kollegin als Mitglied verloren, weiß jedoch nun die Vetmeduni Vienna bei dieser Rektorin in guten Händen."
(Web-Redaktion am 30.06.2010)
„Wenn es so etwas an mehr Universitäten gäbe, dann könnten sich Schülerinnen und Schüler viel besser für das richtige Studium entscheiden.“ So kommentiert Anna Schallehn, eine Teilnehmerin das science camp 2010 an der Vetmeduni Vienna. Vom 5. bis 9. Juli nutzte sie gemeinsam mit 21 anderen Jugendlichen die Chance, die Nutztiermedizin in seiner gesamten Bandbreite kennenzulernen.
Das science camp ist eine Woche Probestudieren mit allen Facetten, die jungen Menschen die Realität des Tierarztberufes und des Studiums an der Veterinärmedizinischen Universität näher bringen soll. Ist das für mich die richtige Ausbildung? Interessiert mich die Nutztiermedizin? Das sind Fragestellungen, für deren Beantwortung das science camp eine Hilfestellung gibt. Erreicht wird das durch sehr praxisnahen Unterricht, wie dieser auch während des Studiums angeboten wird. Dabei stehen neben den Aspekten der Nutztiermedizin ebenso naturwissenschaftliche Grundlagen, Lebensmittelhygiene und Betriebsbesuche auf dem Stundenplan. Die Unterbringung direkt am Campus komplettiert das Gefühl für eine Woche ein „Student“ zu sein.
Stefan Harb aus der Steiermark hat bereits auf landwirtschaftlichen Betrieben und bei Tierärzten ausgeholfen. Für ihn war das Programm „dicht und anstrengend, aber gut“. Denn: „Wir durften Dinge ausprobieren, die Studierende normalerweise erst im dritten Jahr machen.“ Sogar Interessenten aus Deutschland haben den Weg nach Wien gefunden, wie beispielsweise Dorothee Serian, die sich nun sicher ist, dass sie Veterinärmedizin studieren will, auch wenn das Studium bekanntermaßen anspruchsvoll ist.
Dazu erklärt die zuständige Vizerektorin für Lehre an der Vetmeduni Vienna, ao.Univ.Prof. Dr. Karin Möstl: „Wir bemühen uns sehr um einen realistischen Zugang. Das Bewusstsein in der Allgemeinheit ist jedoch, was unseren Beruf betrifft, leider romantisch verzerrt. Natürlich braucht es auch den kurativen Kleintiermediziner, aber was die Gesellschaft ganz besonders benötigt, ist eine gute Nutztiermedizin und ein funktionierendes öffentliches Gesundheitswesen.“
(Web-Redaktion am 13.07.2010)
science camp 2010: Mehr als „Schnuppern“ in Studium und Beruf
Ab dem Wintersemester 2010/2011 wird an der Veterinärmedizinischen Universität Wien ein neuer Universitätslehrgang angeboten: „Angewandte Kynologie“ wird fundierte Ausbildung für zukünftige Fachleute für die Berufsfelder im Umfeld der Hundewirtschaft und des Hundesports sicherstellen.
Den Umgang mit Hunden und die Mensch-Hund-Beziehung zu verbessern: dies wird im jüngst veröffentlichten Studienplan des Universitätslehrganges als wichtiges Ziel angeführt. Den Absolventinnen und Absolventen soll eine Schlüsselrolle in der Qualitätssicherung hundebezogener Dienstleistungen zukommen, wie beispielsweise in der Hundeausbildungen.
„Angesichts der aktuellen Diskussionen um angeblich gefährliche Hunderassen sowie Hundeführscheine halten wir es für besonders wichtig, dass auch abseits des Studiums der Veterinärmedizin kompetente Fachleute zu Fragen der Gefahrenprävention und Resozialisierung ausgebildet werden“, freut sich ao.Univ.Prof. Karin Möstl, Vizerektorin für Lehre über das Zustandekommen des Lehrgangs.
Eckdaten zum Unilehrgang
Zum viersemestrigen Lehrgang zugelassen werden können Personen, die über eine allgemeine Hochschulreife verfügen oder solche mit mehrjähriger, einschlägiger Praxis und hervorragenden Leistungen im Aufnahmeverfahren. Die Teilnahmegebühr beträgt 3.990 Euro. Erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen sind berechtigt, sich „akademisch geprüfter Kynologe“ bzw. „akademisch geprüfte Kynologin“ zu nennen.
Bewerbungen für den Lehrgang ab Oktober 2010 sind ab sofort bis 4.9.2010 möglich und an die Veterinärmedizinische Universität Wien, Vizerektorat Lehre zu richten. Die Aufnahmegespräche werden ab Mitte September stattfinden.
(Web-Redaktion am 06.07.2010)
Dr. Sonja Hammerschmid zur Rektorin der Vetmeduni Vienna gewählt
Am 30. Juni 2010 hat der Universitätsrat der Veterinärmedizinischen Universität Wien (Vetmeduni Vienna) entschieden, wer die Universität in den kommenden Jahren leitet: Dr. Sonja Hammerschmid wird Rektorin der Vetmeduni Vienna. Sie ist die erste Rektorin an der Vetmeduni Vienna und die zweite Frau, die an die Spitze einer österreichischen Universität gewählt wurde.
Dr. Sonja Hammerschmid ist seit vielen Jahren Leiterin Technologie & Innovation sowie Gesamtprokuristin der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws). In ihren Aufgabenbereich fallen unter anderem die strategische Entwicklung und Umsetzung von Förderprogrammen, insbesondere die kommerzielle Verwertung von Erfindungen der Universitäten sowie Förderung und Finanzierung von Unternehmen in allen Phasen der Unternehmensentwicklung.
Die Molekularbiologin ist Jahrgang 1968 und stammt aus Oberösterreich. Sie hat am Anfang ihrer beruflichen Karriere sieben Jahre wissenschaftlich gearbeitet, bevor sie auf die Seite der Forschungsfinanzierung und Forschungspolitik wechselte. Durch ihre langjährige Arbeit in der aws und in damit verbundenen Einrichtungen kann sie auf ein vielfältiges Netzwerk zu Universitäten, Unternehmen, Politik sowie zu internationalen Förderungs- und Finanzierungsorganisationen verweisen.
Sonja Hammerschmid kannte die Vetmeduni Vienna schon aus ihren Aufgaben in der aws heraus, ehe sie von März 2008 bis Mai 2010 auch dem Universitätsrat als stellvertretende Vorsitzende angehörte und in dieser Funktion die Universität mit all ihren Facetten in Lehre, Forschung und Dienstleistung kennenlernte.
Dr. Helmut Pechlaner, der Vorsitzende des Universitätsrates, meint zu der Wahl von Sonja Hammerschmid in seiner ersten Stellungnahme: „Frau Hammerschmid stellt einen neuen Typ von Wissenschaftsmanagerin dar, der vor dem Hintergrund sich verändernder Anforderungen an die Universität von heute stark nachgefragt ist. Sie vereint wissenschaftliche Expertise mit wirtschaftlicher Kompetenz. Ihr bisheriges Berufsleben dokumentiert Ernsthaftigkeit, hohen persönlichen Einsatz und Stehvermögen mit Durchsetzungskraft auch in schwierigen Situationen. Besonders geschätzt wird Frau Hammerschmid durch ihre absolute Zuverlässigkeit bei der Einhaltung von Zusagen. Der Universitätsrat hat die überaus wertvolle Kollegin als Mitglied verloren, weiß jedoch nun die Vetmeduni Vienna bei dieser Rektorin in guten Händen."
(Web-Redaktion am 30.06.2010)

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